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Pflege zu Hause: Tipps zum sicheren Ein- und Ausstieg in den Rollstuhl

6. Mai 2022
Dieses Bild zeigt zwei Frauen

Ob auf den Autositz, auf die Toilette oder ins Bett – mehrmals am Tag wird in den Rollstuhl ein- und wieder ausgestiegen. Je nach Alter, eigener Kraft und Krankheitsbild kann die Technik schon mal variieren. Für die Pflege zu Hause ist vor allem eins wichtig: Genau zu wissen, wie ein sicherer Ein- und Ausstieg erfolgt. Als Angehöriger ist das nicht selbstverständlich – denn nur die wenigsten haben einen Background in der Pflege.

Deswegen möchten wir Ihnen in diesem Blogbeitrag einige Informationen für die Betreuung zu Hause und den sicheren Transfer Ihres Angehörigen – in den Rollstuhl und wieder heraus – mit auf den Weg geben.

Wann ist ein Rollstuhl-Transfer überhaupt nötig?

Wir wissen, dass der Transfer vom und in den Rollstuhl oftmals von Betroffenen als sehr unangenehm empfunden wird – gerade dann, wenn fremde Hilfe in Anspruch genommen wird.

Doch wann ist ein Umsetzen notwendig? Vor allem bei der Pflege zu Hause empfehlen wir Ihnen, offen mit der im Rollstuhl sitzenden Person über das Thema zu sprechen. Vielleicht gibt es Situationen, in denen ein Wechsel nicht zwingend erforderlich ist. Nehmen Sie dabei vor allem die Ausstattung des Rollstuhls näher in den Fokus und beantworten Sie folgende Fragen:

  • Kann mit dem Rollstuhl am Tisch gesessen werden?
  • Ist der Rollstuhl so konzipiert, dass bequem ferngesehen werden kann?
  • Hat der Rollstuhl eine Stehfunktion?

Beantworten Sie davon eine Frage mit „ja“ ist das möglicherweise schon ein Ansatzpunkt, wo ein Transfer beispielsweise auf einen Stuhl, das Sofa oder in einen Stehständer entfallen könnte. Jedoch ist das eine ganz individuelle Entscheidung, die mit dem Betroffenen besprochen werden sollte. Auch ist zu beachten, dass Mobilisation Krankheiten wie Dekubitus und Thrombose vorbeugt.  Erhalten Sie weitere Informationen zur Dekubitusprophylaxe.

Unser Tipp: Bei der Betreuung zu Hause sollten Sie sich regelmäßig mit Ihrem Angehörigen austauschen: Wann ist ein Umsetzen erwünscht? Wobei wird Hilfe benötigt? Sprechen Sie offen miteinander und greifen Sie regelmäßig das Thema auf, da sich im Zeitablauf Krankheitsbilder ändern können. Wo gestern vielleicht keine Hilfe benötigt wurde, wird sie heute eventuell gebraucht.

Selbst ein- und aussteigen leicht gemacht – am ergoflix erklärt

Kann Ihr Angehöriger allein in den Rollstuhl ein- und aussteigen? Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für unsere faltbaren elektrischen ergoflix-Rollstuhl-Modelle entwickelt, an der sich Betroffene orientieren können. Je nach Modell, Ausstattung und Hersteller kann der Ablauf schon mal variieren. Daher empfehlen wir Ihnen, den Vorgang in jedem Fall mit dem Fachhändler zu besprechen, bei dem das verwendete Rollstuhl-Modell erworben wurde.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum sicheren Ein- und Ausstieg in den ergoflix:

  1. Schieben Sie den Rollstuhl so nah wie möglich an die Stelle, an der Sie ein- bzw. aussteigen möchten.
  2. Richten Sie die Lenkräder parallel zu den Antriebsrädern aus.
  3. Schalten Sie den Rollstuhl aus.
  4. Aktivieren Sie die Feststellbremse.
  5. Klappen Sie die Fußablage nach oben.
  6. Klappen Sie die Armlehne auf der Ein- bzw. Ausstiegsseite nach hinten.
  7. Steigen Sie vorsichtig aus dem Rollstuhl bzw. setzen sich vorsichtig in den Rollstuhl.
Hinweis
Stützen Sie sich dabei nicht auf dem Bedienmodul oder den Armlehnen ab. Auch sollte nicht auf die Fußablage gestiegen werden, da diese nicht für den Transfer konzipiert ist.

Selbstverständlich kann auch über vorne der ergoflix verlassen werden. Das Vorgehen ist dabei ähnlich wie beim seitlichen Ausstieg. Lediglich die Armlehnen können in ihrer Position bleiben. Diese Variante ist für die betroffene Person meist schwieriger: Es muss mehr Kraft aufgewendet werden.

Unser Tipp: Wir empfehlen Ihnen, Ihren Angehörigen regemäßig zu befragen, ob Hilfe benötigt wird oder ob der Transfer ohne Hilfe weiterhin bequem funktioniert. Auch kann es hilfreich sein, wenn Sie den Prozess mehrmals proben, damit die Abfolge selbstverständlich wird.

Gewusst wie: mit Helfer in den Rollstuhl

Unterstützen Sie Betroffene mit speziellen Techniken, die das Umsetzen erleichtern. Dabei ist besonders wichtig zu wissen:

  • Wo soll ich anpacken und festhalten?
  • Wie stark darf der Druck sein?
  • Wie schütze ich meinen eigenen Rücken?

Sprechen Sie im Vorhinein mit geschultem Personal und lassen sich die richtige Technik zeigen – damit der Transfer in und aus dem Rollstuhl ideal für alle Beteiligten abläuft. Ihr Sanitätshaus oder der Pflegedienst in der Nähe wird Sie sicherlich ausführlich zu diesem Thema beraten und bei allen Fragen zum Thema Pflege zu Hause gerne zur Seite stehen.

Wichtig: Bevor Sie selbst Hand anlegen, seien Sie sich sicher, dass Sie den Transfer kräftemäßig schaffen und Ihnen nicht im falschen Moment die Kraft ausgeht. Ansonsten empfehlen wir Ihnen, eine weitere Person hinzuzunehmen oder auf ein Hilfsmittel zurückzugreifen.

Die sichere Variante bei der Betreuung zu Hause – mit Hilfsmittel in den Rollstuhl

Hilfsmittel wie Rutschbretter oder Drehscheiben können den Übergang vom Rollstuhl auf einen Stuhl zum Bett oder in das Auto erleichtern. Das ist vor allem hilfreich, wenn Sie noch nicht genügend Routine haben, Ihren Angehörigen zu unterstützen oder vielleicht eine Hilfestellung auch kräftemäßig nicht möglich ist.

Doch was steckt hinter einem Rutschbrett? Rutschbretter erleichtern das Umsetzen von einer Sitzgelegenheit zur nächsten. Dabei haben diese Hilfsmittel in der Regel eine spezielle Oberflächenbehandlung und besitzen dadurch sehr gute Rutscheigenschaften. Die Lücke zwischen Rollstuhl und dem Ziel, wohin sich umgesetzt werden möchte, wird geschlossen. Somit kann die betroffene Person sicher von dem einen auf den anderen Sitz herüberrutschen.

Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz einer Drehscheibe, die Drehbewegungen um die eigene Achse unterstützt. Dank der Drehscheibe werden die Gelenke beim Transfer nicht überdreht. Gerade Personen, die eine Unterstützung der Fußstellung benötigen, empfinden die Drehscheibe als sehr angenehm – denn die Füße können einfach auf der Drehscheibe platziert werden. Mit Unterstützung einer weiteren Person kann der Betroffene dann in eine stehende Position gebracht, anschließend um die eigene Achse gedreht und hingesetzt werden.

Unsere Empfehlung: Es gibt eine Reihe an Transferhilfen, die bei der Pflege zu Hause eingesetzt werden können und den Transfer erheblich vereinfachen. Welches Produkt in Ihrem Fall genau das richtige ist, finden Sie mit einem Experten wie dem rahm Zentrum für Gesundheit heraus. Rahm bietet seinen Kunden einen umfassenden Service und steht mit seinen über 40 Standorten für alle Fragen rund um das Thema Einschränkung und Handicap zur Verfügung. Jetzt zur Online-Beratung.

Dieses Bild zeigt das Logo des "rahm Zentrum für Gesundheit"

Mobilität zurückgewinnen dank faltbarem Elektrorollstuhl

Fazit

In diesem Blogartikel haben wir Ihnen eine ganze Reihe an Tipps zum sicheren Ein- und Ausstieg in den Rollstuhl gezeigt. Ob allein, mit Unterstützung einer weiteren Person oder durch Zuhilfenahme eines Hilfsmittels – es gibt einige Möglichkeiten und Techniken, die den Rollstuhl-Transfer unterstützen.

Welche Variante in Ihrem Fall die beste ist, können wir Ihnen nicht pauschal sagen. Viele Faktoren – vorneweg die Erkrankung des Betroffenen – spielen hier eine wichtige Rolle. Erkundigen Sie sich umfassend, welche Art des Transfers in Ihrem Fall geeignet ist und tauschen sich regelmäßig mit Ihrem Angehörigen aus.

Denken Sie auf jeden Fall immer an die Sicherheit und überschätzen sich nicht als Helfer. Sollten Sie Unsicherheit spüren, nehmen Sie ein Hilfsmittel wie ein Rutschbrett oder eine Drehscheibe in Anspruch.

Geschrieben von:
Larissa ergoflix
Larissa
Content-Marketing Spezialistin

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