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Mobilität älterer Menschen

Mobilität älterer Menschen

Mobilität ermöglicht es, Bedürfnisse zu erfüllen. Dank Mobilität können Sie Ihre Freunde und Familie sehen. Mobilität ist damit eine Bedingung für soziale Teilhabe – auch im Alter. Sind Sie mobil, können Sie eigenständig Einkäufe tätigen und unterwegs sein. Mobilität ist ein Grundbedürfnis und Ausdruck selbstbestimmten Lebens.

Mit zunehmendem Alter gewinnt Mobilität an Wichtigkeit (Mollenkopf & Flaschenträger, 2001). Doch die Mobilität älterer Menschen ist häufig eingeschränkt. Neben dieser negativen Folge kommt eine weitere hinzu: Im Rentenalter haben wir meist weniger soziale Kontakte. Der Austausch mit den Arbeitskollegen fällt weg, die Kinder sind schon lange aus dem Haus und wohnen vielleicht nicht mehr in der Nähe. Auch der Verlust des Lebenspartners führt dazu, dass sich Senioren häufig isolieren. Mobilität kann dann ein Mittel sein, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu sichern sowie soziale Kontakte auszugleichen. Sind Sie fit im Alter, profitieren Sie u. a. von folgenden Vorteilen:

Vorteile von Mobilität

  • Sind Sie mobil, bleiben Sie in der Regel länger gesund und fit.
  • Durch Mobilität wird der Kontakt zu Gleichgesinnten ermöglicht. In Gesellschaft zu sein, regt Ihre Gedanken an und sorgt dafür, dass Sie geistig fit bleiben im Alter.
  • Mobilität beeinflusst unsere Zufriedenheit. Zu diesem Ergebnis kommen Mollenkopf & Flaschenträger (2001). Nimmt die Mobilität ab, sinkt auch die Zufriedenheit. Damit zeigen die Forscher, dass Mobilität und mentale Gesundheit eng miteinander verbunden sind.
  • Personen, die mobil sind, erkranken meist seltener an Herzinfarkten.

Doch wie eingangs erwähnt, betreffen viele Senioren körperliche Probleme im Alter, die es erschweren, Ausflüge zu unternehmen, neue Orte zu entdecken oder einfach den Alltag eigenständig zu meistern.

Unsere Mission bei ergoflix ist es, Menschen Mobilität zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, müssen wir die Mobilität älterer Menschen verstehen sowie deren Gründe für soziale Isolation genauer betrachten. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie daher,

  • welche Mobilitätstypen es gibt und was diese kennzeichnet und
  • wie sich die Mobilität in der Stadt von der auf dem Land unterscheidet.

Mobilität im Alter – Studienergebnisse zur Mobilität von Senioren

Das Mobilitätsverhalten von Senioren rückt immer wieder in den Fokus der Forschung. Besonders interessant: Die Intention, mobil und unterwegs zu sein, ändert sich im Laufe des Lebens. Viele ältere Personen legen Wege zurück, da sie notwendige Dinge erledigen müssen.

Denken Sie nur an die Zeit, die Sie vor der Haustür verbringen. Wozu sind Sie mobil? Laut Untersuchungen sind ältere Menschen mobil, um Einkäufe im Supermarkt zu tätigen oder einen Arzttermin wahrzunehmen. Mobil zu sein, weil es Spaß macht, nimmt im Alter ab.

Das Institut für Landes- und Stadtentwicklung (ILS) untersucht die Dynamik und Vielgestaltigkeit innerhalb von Städten und beschäftigt sich dabei auch mit der Mobilität älterer Menschen. Anhand der Forschungsergebnisse wurden Senioren in vier Mobilitätstypen unterteilt:

PKW-Fixierte (19 %)

Laut ILS können 19 Prozent der Senioren zu den PKW-Fixierten zugeordnet werden. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit dem Auto von A nach B fahren. Das Auto ist ein Mittel, um selbstständig zu sein. Öffentliche Verkehrsmittel bewerten sie zumeist negativ. Aber auch Fahrten mit dem Rad stehen sie eher negativ gegenüber.

Junge wohlhabende Mobile (27 %)

Zu den jungen wohlhabenden Mobilen zählt das ILS circa 27 Prozent der befragten Senioren. Diese Gruppe verfügt über die finanziellen Mittel, um mit hochwertigen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Generell sind sie viel unterwegs. Kürzere Strecken werden mit dem Rad zurückgelegt, längere Strecken vorzugsweise mit dem Auto.

Selbstbestimmte Mobile (29 %)

Eine weitere Gruppe (etwa 29 Prozent) hat keine hohen Ansprüche an Mobilität. Der Aspekt der Gesundheit ist den selbstbestimmten Mobilen wichtig, daher nutzen sie häufiger das Fahrrad. Aber auch anderen Verkehrsmitteln wie dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln stehen sie positiv gegenüber.

ÖV-Zwangsnutzer (25 %)

Die ÖV-Nutzer besitzen zumeist kein Auto, sodass sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, um beispielsweise Einkäufe zu tätigen. Sie sind mit Bus und Bahn vertraut und nutzen diese Transportmittel häufiger. Gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln haben sie eine positive Einstellung und sind mit ihnen zufrieden. Der Nutzung von PKWs stehen sie allerdings kritisch gegenüber.

Bei welcher der vorgestellten Gruppen würden Sie sich einordnen?

Mobilität in der Stadt und auf dem Land

Prognosen des Statistischen Bundesamts zur Folge werden im Jahr 2040 etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leben, die über 90 Jahre alt sind. Der demographische Wandel führt dazu, die Mobilität von morgen anzupassen, die Mobilität älterer Menschen zu berücksichtigen und schließlich Mobilitätskonzepte – speziell für die ältere Generation – zu entwickeln.

Bei Untersuchungen der Mobilität älterer Menschen muss auch die geografische Lage betrachtet werden – schließlich gibt es einen Unterschied im städtischen und ländlichen Raum.

Mobilität in der Stadt

Wohnen Sie in der Stadt, profitieren Sie meist von einer gut ausgebauten Infrastruktur. Verkehrsmittel wie Bus und (Straßen-) Bahn sind von Senioren nutzbar. Doch längst sind nicht alle Haltestellen barrierefrei. Schmale Türen versperren den Zutritt für Rollstuhlfahrer, zu hohe Einstiegskanten machen es Gehbeeinträchtigten schwer, in den Bus einzusteigen.

Barrierefreiheit inkludiert aber auch, die Bedienung technischer Geräte für alle Menschen zugänglich zu machen und die Bedienung einfach zu gestalten. Die Tarifsysteme der verschiedenen Verkehrsbereiche sind nicht immer leicht zu verstehen. Forschungsergebnisse von Limbourg und Matern (2009) zeigen auf, dass die Nutzung öffentlicher Transportmittel von Senioren häufig als kompliziert angesehen wird.

Mobilität auf dem Land

Auf dem Land verhält sich die Mobilität älterer Menschen anders. Je nach Fitness und Länge, können manche Strecken vielleicht noch zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Der schlecht ausgebauten Infrastruktur geschuldet, sind Senioren auf dem Land jedoch häufig auf das Auto angewiesen. Das Auto ist dort ein Mittel, um Einkäufe zu erledigen – schließlich sind die Supermärkte nicht immer fußläufig erreichbar.

Doch mit dem Alter werden viele Senioren unsicher und fühlen sich beim Autofahren unwohl. Auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, bedeutet nicht nur eine enorme Umgewöhnung, sondern kann gerade in ländlichen Gebieten herausfordernd sein. Die Probleme in ländlichen Gebieten sind u. a.:

Mobilitätsprobleme auf dem Land

  • Bushaltestelle sind nicht immer in direkter Nähe. Sie müssten weit laufen oder mit dem Rad dorthin fahren, um mit dem Bus in die nächstgelegene Stadt zu kommen. Dies ist je nach Ihrer körperlichen Verfassung nicht immer möglich.
  • Dort angekommen stellen Sie fest, dass die Bushaltestelle nicht barrierefrei ist. Sind Sie mit Ihrem Rollator oder Rollstuhl unterwegs, kann schon ein höher gelegener Bussteig, der nur über eine Treppe zu erreichen ist, problematisch sein. Ein weiteres mögliches Hindernis: Ein zu hoher Einstieg in den Bus – schließlich verfügt nicht jedes öffentliche Transportmittel über eine Rampe oder eine Absenkautomatik.  
  • Haben Sie es schließlich geschafft, den Bus zu erreichen, ärgern Sie sich womöglich über die schlechte Verkehrsanbindung an den nächsten Bus, der Sie zum Ort bringt, in dem Familie und Freunde sind oder Ihr Hausarzt ist. Viele Geschäfte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sowie medizinische Versorgungseinrichtungen siedeln sich nach und nach in Ballungszentren an. Ein fußläufiges Erreichen dieser Einrichtungen ist dann nicht mehr möglich.

Für viele Senioren – auf dem Land und in der Stadt – gibt es somit zu viele unsichere Variablen, wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.. Die Folge: Ältere Menschen vermeiden solche Situationen und ziehen sich oft ganz zurück.

Als Lösung für diese Problematik richten Verkehrsplaner ihren Fokus verstärkt auf die angepassten Anforderungen an die Infrastruktur. Diese sollte integrativer sein und Barrierefreiheit als Ziel haben.

Eine weitere Lösung bringen Ihnen medizinische Hilfsmittel wie Elektromobile oder Rollstühle.

Elektromobile und Rollstühle – Medizinische Hilfsmittel für die Mobilität von Senioren

Elektromobile, auch E-Scooter genannt, verschaffen Senioren in der Stadt und auf dem Land viele Vorteile. Die meist hohe Akkukapazität von 50 km und mehr ermöglicht älteren Personen, in die nächstgelegene Stadt zu fahren. Auch zum Wochenmarkt können Sie mit solchen elektrischen Hilfsmitteln fahren und Ihre Einkäufe sogar bequem in einem Korb oder auf der Ladefläche transportieren.

Ein Elektromobil, das durch futuristisches Design überzeugt und 2022 sogar mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde, ist Scoozy. Scoozy schafft Strecken von 100 km und bietet Ihnen dank 16 Zoll großer Bereifung auch auf unebenen Wegen Fahrkomfort. Freunde können besucht und neue Orte entdeckt werden. Damit ermöglicht dieses E-Mobil, Senioren eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und trägt indirekt dazu bei, gesund im Alter zu bleiben.

Auch mit Hilfe von Elektrorollstühlen kann die Mobilität beibehalten und der Aktionsradius erweitert werden. Möchten Sie sich näher über Hilfsmittel informieren, die zur Bewegung beitragen? Wir haben in dem Artikel „Elektromobil oder Rollstuhl? Welches Hilfsmittel ist das richtige für mich?“ alles Wissenswerte zusammengefasst.

Sie möchten wissen, wie Sie geistig und körperlich fit bleiben im Alter? In unserem Blog finden Sie spannende Artikel und Sitzgymnastik-Übungen. Schauen Sie einfach rein und erfahren Sie, wie Sie auch mit Mobilitätseinschränkung die Gesundheitsförderung im Alter anregen können.

Erleben Sie das Outdoor-Mobil Scoozy

Geschrieben von:
Mareen Autor
Mareen
Content-Marketing Spezialistin

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